Ehrenamt

Mitarbeit

Wer die Blankeneser Hospizarbeit im Hamburger Westen unterstützen möchte, kann sich auf vielfältige Weise engagieren. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, sich ehrenamtlich einzusetzen.

Wer schwerkranken oder sterbenden Menschen und deren Angehörigen direkt helfen möchte, kann eine Ausbildung zur ehrenamtlichen Sterbebegleitung absolvieren. Die Ausbildung wird einmal im Jahr angeboten und dauert zehn Monate (von Januar bis November). Ein erstes Gespräch über die Motivation zur Mitarbeit dient auch der Aufklärung über die Ausbildung und deren Voraussetzungen. Jede Ausbildungsgruppe besteht aus 10–12 Teilnehmern.

Der Ausbildung liegt das Celler Modell zugrunde, das sich im Wesentlichen auf zwei Schwerpunkte konzentriert: die Handlungsebene der Besuchsdienste und die Verankerung in der zukünftigen BegleiterIn einerseits; die vertiefte Auseinandersetzung mit den vielschichtigen Fragen des Lebens und seiner Grenze, dem Sterben, und den damit zusammenhängenden Phänomenen andererseits. Darüber hinaus hat Annette Hecker, die die Ausbildung im Wesentlichen leitet, viele weitere Aspekte und didaktische Elemente in den Kurs eingebaut. Ein wichtiger Schwerpunkt ist der christliche Ansatz, der in der Blankeneser Hospizarbeit von großer Bedeutung ist.

Wer die Ausbildung beendet hat, kann sowohl im ambulanten Hospizdienst als auch im stationären Haus als Sterbebegleiterin tätig sein.

Auch in anderen Bereichen ist die Mitarbeit im Blankeneser Hospiz möglich. Wer den direkten Kontakt zu den schwerstkranken Menschen und deren Angehörigen nicht möchte, kann auch in der zweiten Reihe hilfreich sein. Ob es sich um die Zubereitung von Mahlzeiten, die Mitarbeit am Empfang oder der Organisation der Wäsche handelt, überall ist Mitarbeit erwünscht. Aber auch wenn es dabei nicht immer zu einem direkten Kontakt zu den Sterbenden kommt, ist für jede Art der Mitarbeit die Grundlage der Ausbildung s.o. erforderlich.

Sinn und Zweck

Die Fragen des Lebens, die uns Menschen früher oder später beschäftigen, bringen uns auch oft zu den Fragen, die das Ende unseres Lebens betreffen. Wo komme ich her und wohin gehe ich. Wer sich diese Fragen stellt, spürt oftmals in sich den Wunsch, sich mit den Themen rund um die Grenzen des Lebens zu beschäftigen. Der Austausch mit anderen Menschen mit ähnlichen Fragen kann dabei hilfreich sein. Aber auch der direkte Kontakt zu denjenigen, die am Ende ihres Lebens stehen, beinhaltet die Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit.

Wie wertvoll und kostbar das Leben ist und wie segensreich es sein kann, ein Gegenüber zu haben, um sich über die Begrenztheit des Lebens und deren Akzeptanz auszutauschen, wird häufig als sinnhaltig und erfüllend empfunden. So können Gespräche mit Schwerstkranken oder Sterbenden einerseits dem Betroffenen eine große Unterstützung sein , aber auch andererseits dem helfenden Begleiter ein sinnbringendes Erleben bedeuten, sodass der Kontakt zwischen dem Kranken und dem Begleiter von gegenseitiges Geben und Nehmen gekennzeichnet ist.

Mitarbeiterkreis

Der Mitarbeiterkreis der Ehrenamtlichen besteht aus allen Ehrenamtlichen, die in den vergangenen 12 Jahren eine Ausbildung absolviert haben und aktiv tätig sind. Zur Zeit sind ungefähr 50 Ehrenamtliche aktiv

Ausbildung

Sterbebegleiterinnenkurs 2015

Die Ausbildung zur ehrenamtlichen SterbebegleiterIn wird einmal im Jahr angeboten und dauert zehn Monate (von Januar bis November). Ein erstes Gespräch mit der Koordinatorin Clarita Loeck über die Motivation zur Mitarbeit dient auch der Aufklärung über die Ausbildung und deren Voraussetzungen. Jede Ausbildungsgruppe besteht aus 10–12 Teilnehmern.

Der Ausbildung liegt das Celler Modell zugrunde, das sich im Wesentlichen auf zwei Schwerpunkte konzentriert:

die Handlungsebene der Besuchsdienste und die Verankerung in der zukünftigen BegleiterIn einerseits; die vertiefte Auseinandersetzung mit den vielschichtigen Fragen des Lebens und seiner Grenze, dem Sterben, und den damit zusammenhängenden Phänomenen andererseits.

Darüber hinaus hat Annette Hecker, die die Ausbildung im Wesentlichen leitet, viele weitere Aspekte und didaktische Elemente in den Kurs eingebaut. Ein wichtiger Schwerpunkt ist der christliche Ansatz, der in der Blankeneser Hospizarbeit von großer Bedeutung ist.

Die Ausbildung wird zur Zeit kostenlos angeboten. Da die Kosten für die Ausbilderin vom Hospizverein getragen werden müssen, sind Spenden zur Refinanzierung äußerst willkommen.

Wer die Ausbildung beendet hat, kann sowohl im ambulanten Hospizdienst als auch im stationären Haus als Sterbebegleiterin tätig sein.

Alle im ambulanten Dienst oder im stationären Bereich Tätigen nehmen verbindlich an einer Supervision teil, die einmal im Monat angeboten wird. Annette Hecker, die die Ausbildung für Sterbebegleitung macht und die Koordinatorin Clarita Loeck leiten den Kurs. Probleme in der Begleitung werden angesprochen, aber auch weiterbildende Elemente sind Aspekte der Supervision. Auch diejenigen, die zur Zeit keine Begleitung haben, sollten regelmäßig an den Sitzungen teilnehmen, um aus den Erzählungen der anderen Erfahrungen zu sammeln.

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